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Stadt Land Kunst: Vietnam

vom 17.04.2026

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(1): Anna Moï und die bittersüße Geschichte VietnamsDie Schriftstellerin Anna Moï wurde 1955 in Saigon geboren und schreibt in ihrer zweiten Muttersprache Französisch. 2003 kehrte sie, das Kriegskind, in die Heimat zurück und wurde mit ihren Erinnerungen konfrontiert. Im Jahr darauf erschien der Roman "Schwarzer Reis". Darin beschreibt sie das Schicksal der beiden Schwestern Tan und Tao, die während des Krieges von südvietnamesischen Soldaten verhaftet, gefoltert und interniert werden. Inmitten des Leids werden ihnen die Erinnerungen an die Gerüche und Geräusche Saigons zur Zuflucht.(2): Vietnam: Lateinische Schrift als IdentitätVon der Hauptstadt Hanoi bis zur alten Kaiserstadt Hue: Die Vietnamesen sind gerne anders. So verwendet Vietnam als einziges Land auf dem asiatischen Kontinent das lateinische Alphabet. Importiert wurde es von Jesuitenpriestern, die damit die vietnamesische Sprache transkribierten und die Bevölkerung evangelisierten. Nach und nach löste die lateinische Schrift die vietnamesische ab und wurde zum Ausdruck für Nationalstolz und Unabhängigkeit.(3): Vietnam: Nguyens EntensuppeAuf dem Markt in Hanoi kauft Nguyen eine Ente für ihre Suppe. Zu Hause gibt sie zunächst das Geflügel zusammen mit Zwiebeln, Ingwer und gegrillten Schalotten in einen Kochtopf. Dann bereitet sie die weiteren Zutaten vor: Fischsoße, Fadennudeln, Bambussprossen und frische Kräuter. Sobald die Ente gar ist, wird alles zusammengefügt – und fertig ist die Suppe! (4): Vietnam: Der König der HochstaplerIn den 1880er Jahren war Vietnam eine französische Kolonie und begehrtes Ziel für alle, die auf Eroberungen aus waren. Einer dieser Glücksritter, Charles David de Mayréna, versuchte bei den Einheimischen das Unmögliche: ein eigenes Königreich zu gründen ...
Sender:
arte
Sendedatum:
17.04.2026
Länge:
45 min
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17.04.2026 | arte