Stadt Land Kunst: Griechenland / Nantes / USA
vom 02.10.2026 · 46 min
Hier klicken um das Video abzuspielen(1) Griechenland: Der Spleen des Schriftstellers Vassilis AlexakisIn den 1960er Jahren begann Vassilis Alexakis ein neues Leben in Frankreich. Weit weg von Athen und den Kykladen blieb das schmerzhafte Exil das bestimmende Thema im Werk des Schriftstellers. Trotz seiner literarischen Erfolge flammte der Schmerz des Heimwehs immer wieder in ihm auf, Alexakis lebte zwischen zwei Ländern. Jahre nach seinem Weggang versöhnte er sich wieder mit seiner Heimat, wie er auf Französisch in seinen Werken "Paris-Athènes" und "La Langue maternelle" erzählt. In düsteren Tönen schreibt Alexakis von der Lebendigkeit der griechischen Hauptstadt, der Sinnlichkeit der Insel Tinos und der lebendigen Erinnerung an das griechische Volk.(2) Nantes: die Hauptstadt der PflanzenDer "Jardin Extraordinaire" (der "außergewöhnliche Garten") ist der jüngste aller Stadtgärten in Nantes. Er steht für eine Leidenschaft, die bereits 400 Jahre alt ist: die botanische Innovation. Bereits im 17. Jahrhundert wurden in Nantes Pflanzen aus aller Welt zusammengetragen. Der botanische Garten "Jardin des Plantes" war ein Freiluftlaboratorium für Pflanzenkunde. Die Botanik war zunächst ein Zeitvertreib privilegierter Reeder aus Nantes und professionalisierte sich, als sich die Gemüsegärtner begannen, sich mit Innovationen zu überbieten. Nach dem technischen Fortschritt im 20. Jahrhundert wenden Letztere sich mittlerweile wieder der ökologischen Landwirtschaft zu.(3) Mexiko: die Chaya-Chilindrinas von DeysiIn Maní, im mexikanischen Bundesstaat Yucatán, bereitet Deysi eine lokale Spezialität zu: Chaya-Chilindrinas. Zunächst stellt sie Tortillas aus gemahlenem Mais und den Blättern der einheimischen Chaya-Pflanze her. Diese überbackt sie mit Käse, um sie anschließend mit Tomatensoße und geriebenem Käse zu servieren.(4) Die Suche nach dem Heiligen Gral in den USAEnde des 19. Jahrhunderts war es im Osten der USA durchaus möglich, Ritter, mitunter sogar eine ganze Tafelrunde, zu erblicken. Zwischen Literatur und Theologie wurde die Artussage hier zum Gegenstand wilder Interpretationen. Dies ist die Geschichte eines Mythos, der auf dem einen Kontinent stirbt und auf dem anderen wiedergeboren wird.




























