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Stadt Land Kunst: Guatemala

vom 15.08.2026 · 46 min

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(1): Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" in GuatemalaZwischen Vulkanen eingebettet liegt der geheimnisvolle Lago de Atitlán, der zweitgrößte See Guatemalas. 1933 suchte der britische Schriftsteller Aldous Huxley (1894–1963) hier Zuflucht vor dem Erstarken des Nationalsozialismus in Europa. Durch die Begegnung mit der lokalen Bevölkerung und ihren Traditionen entdeckte er eine neue Art der Spiritualität, die ihn prägen sollte, und die er mit dem für ihn typischen Zynismus in Reiseberichten festhielt.(2): Guatemala: Vom Mais gesegnetMais wird in vielen Dörfern im Osten Guatemalas bei einer Zeremonie zu Ehren des Gottes Yum Kaax als heilige Pflanze verehrt. Für die Nachfahren der Maya steht das Getreide, das dort in vier verschiedenen Arten existiert, für die Verbindung zwischen Leben, Himmel und Erde. Seit der Antike wird Mais in großem Stil angebaut – im Dschungel wie am Fuße der Berge. Diese Tradition lebt bis heute fort und zeugt vom kulturellen Reichtum des Landes.(3): Guatemala: Carmens Salat aus roten BohnenIn Antigua bereitet wohl niemand die Piloyada Antigüeña besser zu als Carmen. Für diesen sättigenden Salat benötigt sie gekochte Kidneybohnen, in kleine Würfel geschnittene Tomaten und Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer sowie etwas Thymian. Anschließend kommen Schweinefleisch, Hähnchen und Wurst dazu. Wenn das keine ordentliche Portion Eiweiß ist!(4): Guatemala: Der geheimnisvolle ArchäologeIn Guatemala finden sich einige der schönsten Zeugnisse der Maya-Zivilisation: Die Ausgrabungsstätte Quiriguá ist berühmt für ihre Stelen und sorgsam in den Stein gehauenen Kalender. Nicht nur für Altertumsforscher ist der Ort ein Traumziel. Ein US-amerikanischer Archäologe jedoch interessiert sich für mehr als steinerne Zeugnisse ...

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