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Wir im Saarland - Kultur: Der Große Gatsby und das Märchen vom Kapitalismus

vom 27.04.2022

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Die Roaring Twenties - in Deutschland die Goldenen Zwanziger - haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Der Roman" Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald setzt sich mit Themen wie Dekadenz und sozialen Umbrüchen und dem amerikanischen Traum auseinander. Rebekka Kricheldorf hat daraus ein Theaterstück entwickelt, dass jetzt auf die Bühne des Saarländischen Staatstheater gebracht wurde. Die Autorin nutzt das modernen Märchen über den Finanzhai Jay Gatsby für eine Abrechnung mit dem Kapitalismus. Sie blickt unter die schillernde Oberfläche und fragt: Wozu dienen Geld, Aufmerksamkeit und Konsum? Die scheidende Schauspielchefin am SST, Bettina Bruinier, hat dieses Stück eindrucksvoll inszeniert - unbeeindruckt von großen Vorbildern wie die beiden Filmen mit Robert Redford beziehungsweise Leonardo di Caprio in der Hauptrolle. Auf einer Bühne, auf der die Figuren sich wie auf einer Kugelbahn von oben nach unten bewegen - ein hinreißendes Bild für eine Gesellschaft, die nur eines will: Nach oben. Roswitha Böhm hat den " Großen Gatsby" angeschaut.
Sender:
SR
Sendedatum:
27.04.2022
Länge:
5 min
Aufrufe:
7

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