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Morgenmagazin: GDL-Chef Weselsky lehnt Angebot der Bahn ab

vom 02.09.2021

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GDL-Chef Weselsky lehnt Angebot der Bahn ab - Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, wies das neue Tarifangebot der Bahn als inakzeptabel zurück. "Dieses Angebot kann keine Gewerkschaft dieser Welt annehmen. Das Angebot beinhaltet die Beschränkung des Geltungsbereichs auf den derzeitigen Tarifvertrag. In den letzten 14 Monaten sind insgesamt 4000 neue Mitglieder in die GdL eingetreten." Weselsky weiter: "Die schlechte Nachricht für Bahnkunden ist: Der Streik geht weiter." Der Bahnführung warf er "Janusköpfigkeit" vor. Diese Haltung sei mit dem neuen Angebot offensichtlich geworden. Eigentliches Ziel des Managements sei es, die GDL loszuwerden, sagte Weselsky. Er sieht auch inhaltliche Defizite in Angebot der Bahn. "Das Angebot beinhaltet tatsächlich immer noch eine Null-Runde für das Jahr 2021. In 2021 gibt es weder eine Corona-Prämie noch eine Einkommenserhöhung. Erster Fakt. Zweiter Fakt: Es beinhaltet weiter den Angriff auf die Betriebsrente, nämlich die Wegnahme des Zusatzversorgungs-Tarifvertrags für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner" Seine Gewerkschaft werde "natürlich" mit der Bahn weiter verhandeln. Der Bahnführung warf er "Janusköpfigkeit" vor. Diese Haltung sei mit dem neuen Angebot offensichtlich geworden. Eigentliches Ziel des Managements sei es, die GDL loszuwerden, sagte Weselsky. Seine Gewerkschaft werde "natürlich" mit der Bahn weiter verhandeln.
Sender:
Das Erste
Sendedatum:
02.09.2021
Länge:
4 min
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2

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