28 Minuten: Gus Van Sant / Huthi-Rebellen im Krieg gegen Israel (30.03.2026)
vom 03.04.2026
Hier klicken um das Video abzuspielen(1): Gus Van Sant: Ein Amerika am Rande des Nervenzusammenbruchs
Im Jahr 1977 nimmt Tony Kiritsis in Indianapolis seinen Gläubiger Richard Hall alsGeisel. Den Abzug seines Gewehrs verbindet er mit einem Draht, der am Hals derGeisel befestigt ist. Die Geiselnahme dauert 63 Stunden, bevor Hall freikommt. Rundfünfzig Jahre später greift Gus Van Sant, 1952 in Louisville (Kentucky) geboren,diese Geiselnahme auf und macht daraus einen Spielfilm. Der Regisseur, fasziniertvon außergewöhnlichen Schicksalen, hat sich bereits mit düsteren Stoffenbeschäftigt – etwa in „Elephant“, inspiriert vom Schulmassaker von Columbine. Nunkehrt er mit „Dead Man’s Wire“ zurück, der ab dem 15. April in Frankreich in den Kinoszu sehen ist. Gus Van Sant ist unser Gast.
(2): Huthi-Rebellen im Krieg gegen Israel: Dreht sich die Eskalationsspirale imNahen Osten weiter?
Am 28. März bekannten sich die Huthis zu zwei Raketen- und Drohnenangriffen auf„sensible militärische Ziele“ in Israel und griffen damit aktiv in den Konflikt ein. Diesejemenitische schiitische Gruppierung, die häufig pauschal als „Rebellen“ bezeichnetwird, kontrolliert rund 30 % des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa und denstrategisch wichtigen Hafen Hodeida, und übt ihre Autorität über zwei Drittel derBevölkerung aus. Für Israel, das bereits an mehreren Fronten im Einsatz ist, könnteein Konflikt mit den Huthis zusätzliche Risiken bergen. Zugleich gefährden die Huthisden Welthandel: Ihre Position nahe der Meerenge Bab al-Mandab – einerSchlüsselroute zwischen Indischem Ozean und Mittelmeer – könnte denSchiffsverkehr und die saudischen Ölexporte erheblich stören.
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Sender:
arte
Sendedatum:
03.04.2026
Länge:
46 min
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