Der Libanon und die französische Justiz / Hitzewelle (03.07.2026)
vom 08.07.2026 · 46 min
Hier klicken um das Video abzuspielenRenaud Dély analysiert mit unseren Clubmitgliedern das aktuelle Geschehen. Heute dabei: Jean Quatremer (Journalist, Spezialist für europäische Themen), Samah Karaki (Neurowissenschaftlerin), Iannis Roder (Geschichtslehrer an einem Collège im Departement Seine-Saint-Denis) sowie die Pressezeichnerin Louison. Ist die französische Justiz befugt, über Israels Krieg im Libanon zu urteilen?Ein französisch-libanesischer Staatsbürger hat in Frankreich Klage gegen Unbekannt wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingereicht. Bei einem israelischen Bombenangriff im Libanon waren Familienangehörige des Klägers ums Leben gekommen. Das Verfahren stützt sich auf den Grundsatz der universellen Gerichtsbarkeit, der es der französischen Justiz erlaubt, internationale Verbrechen zu verfolgen. Die Linke will die Regierung wegen ihres Umgangs mit der Hitzewelle per Misstrauensvotum stürzenNach der Hitzewelle verzeichnete die französische Gesundheitsbehörde Santé publique France mindestens 2.025 zusätzliche Todesfälle. Die Grünen fordern die Einsetzung einer Untersuchungskommission zum Umgang mit der Hitzewelle und zur Anpassung an den Klimawandel. Zu Gast ist Jérémy Lempin anlässlich seiner Ausstellung L'École de la vie. Liberté. Égalité. Invisibilité. (Die Schule des Lebens. Freiheit. Gleichheit. Unsichtbarkeit), die in der Cité internationale de la langue française in Villers-Cotterêts zu sehen ist. Darin dokumentiert er den Alltag von Menschen, die weder lesen noch schreiben können. Brüssel will seine Abhängigkeit von Starlink verringern und stattdessen auf europäische Satelliten setzen. Eine Entscheidung, die laut SpaceX Folgen für den Dienst des Unternehmens in der Ukraine haben könnte – das Duell der Woche von Frédéric Says. In Paris steht ein Jugendlicher mit dem Spitznamen „Hamza la douane“ in den sozialen Netzwerken in der Kritik, weil er Passanten mit Wasser bespritzt hat. Eine auf den ersten Blick belanglose Begebenheit, die sich zu einem medialen und politischen Phänomen entwickelt hat. Marjorie Adelson berichtet im Point Com. Der Teppich von Bayeux hat Frankreich verlassen und ist auf dem Weg ins British Museum in London, wo er im September ausgestellt wird. Das ist die Geschichte der Woche von Alix Van Pée.




























