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28 Minuten: Jean-Christophe Rufin / WM 2026: Triumph von Geld und Politik? (20.07.2026)

vom 24.07.2026 · 46 min

28 Minuten: Jean-Christophe Rufin / WM 2026: Triumph von Geld und Politik? (20.07.2026)Hier klicken um das Video abzuspielen
Macht Napoleon wahnsinnig? Jean-Christophe Rufins neuer Aurel-KrimiMit „Les Aventures d’Aurel le consul – La Folie Sainte-Hélène“ (dt. „Der Wahnsinn von St. Helena“, erschienen bei Calmann-Lévy) legt Jean-Christophe Rufin den siebten Band seiner erfolgreichen Krimireihe um den Konsul und Ermittler Aurel Timescu vor. Rufin, der selbst als Arzt, ehemaliger Botschafter, Mitbegründer von Ärzte ohne Grenzen und Mitglied der Académie française ein bewegtes Leben führt, verarbeitet in seinen Romanen eigene Erfahrungen – und gewährt durch die Figur des Aurel Timescu ungewöhnliche Einblicke in die Welt der Diplomatie. In seinem neuen Fall wird Timescu auf die abgelegene Insel St. Helena entsandt, um das rätselhafte Verschwinden eines Konsuls aufzuklären. Doch der Krimi ist mehr als nur eine spannende Ermittlung: Rufin verbindet die Handlung mit historischen und geopolitischen Themen und schafft so einen Roman, der Unterhaltung mit profundem Hintergrundwissen verbindet. WM 2026: Triumph von Geld und Politik? Unter Buhrufen betraten Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino das MetLife Stadium nahe New York, um den spanischen Fußballerinnen den Weltmeisterpokal zu überreichen. Doch die Zeremonie endete mit einem unübersehbaren Eklat: Nach der Übergabe versuchte der ehemalige US-Präsident, sich demonstrativ in das offizielle Siegerfoto der Mannschaft zu drängen. Infantino griff ein und zog Trump am Ärmel vom Podium weg. Das Turnier war bereits im Vorfeld von Diskussionen über die ungewöhnlich enge Beziehung zwischen Trump und dem FIFA-Chef überschattet worden. Doch nicht nur die politischen Verflechtungen sorgten für Kritik: Die Weltmeisterschaft stand ganz im Zeichen wirtschaftlicher Interessen. So wurden Tickets für das Finale für Zehntausende Dollar gehandelt, und selbst die Erfrischungspausen der Spielerinnen wurden in Werbeblöcke umgewandelt. Ab dem 4. August ist ein Lego-Set mit 4.000 Teilen zu Gustav Klimts "Kuss" zum Preis von 299 Euro erhältlich. Marjorie Adelson berichtet über die Zusammenarbeit zwischen der Marke und dem Belvedere-Museum in Wien. Théophile Cossa gewährt einen Blick hinter die Kulissen des außergewöhnlichen Transports des Teppichs von Bayeux zum British Museum in London.

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arte

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23.07.2026

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