Schmidt Max und der fränkische Silvaner
vom 27.09.2026 · 30 min
Hier klicken um das Video abzuspielenVor mehr als 300 Jahren bringen Zisterziensermönche eine bis dahin unbekannte Rebsorte aus Österreich nach Franken – heute ist sie das Aushängeschild der Region: der Silvaner. In der kleinen Gemeinde Castell im Steigerwald beginnt im April 1659 der Siegeszug der "Österreicher-Rebe". Die schweren lehmig-gipsigen Böden der neuen Heimat geben der bis dato unbekannten Rebsorte ihr eigenes Profil.
Eine Traube, die praktisch alles kann, von trocken bis edelsüß, von Supermarkt bis Spitzenwein, von konventionellem Anbau bis hin zu Naturweinen. Und eine Traube, die praktisch zu allem passt, was auf den Tisch kommt, von Spargel über Fisch und Huhn bis zu Wild oder Rind.
Für die freizeit folgt der Schmidt Max den Spuren des Silvaners – vom Geburtsort in Castell ins Main-Dreieck bei Sulzfeld, wo ein Weingut acht verschiedene Silvaner ausschließlich im Holzfass ausbaut, bis hin nach Ipsheim in Mittelfranken. Dort erschafft ein junges Paar Weine, die in die Zukunft der Klima-Veränderung weisen.




























