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ARTE Reportage

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Japan: Toyoko Kids

vom 19.09.2026 · 53 min

ARTE Reportage: Japan: Toyoko KidsHier klicken um das Video abzuspielen
Die "Toyoko Kids" sind die Ausgestoßenen Japans. Viele von ihnen haben mit ihren Familien gebrochen, leben in den toten Winkeln einer der reichsten und sichersten Metropolen der Welt. Sie gelten als gefährlich, als kriminell oder werden als unmoralisch angesehen. Um zu überleben, verkaufen manche ihren Körper, andere dealen, viele irren nachts umher auf der Suche nach einem Schlafplatz. Eines ist ihnen allen gemeinsam: die Verzweiflung über das Scheitern und das Gefühl gesellschaftlicher Ausgrenzung. Einige treibt die Einsamkeit in den Selbstmord, andere finden Trost, Mut, Freiheit und Lebensfreude in der fragilen Gemeinschaft der "Toyoko Kids". Die Behörden wirken hilflos, viel mehr als wegsperren fällt ihnen nicht ein. Auch die Eltern wissen in aller Regel nicht, wie sie reagieren sollen. Manche versuchen Kontakt zu halten, andere geben auf. Über Wochen begleiteten Arthur Rayssiguier und Pierre Chabert die "Toyoko Kids" mit der Kamera.

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