rbb24 spezial: Die Fördermittelaffäre
vom 29.05.2026 · 21 min
Hier klicken um das Video abzuspielenrbb24 spezial 2026 +++ 2,6 Millionen Euro hat die Berliner Senatsverwaltung für Kultur 2025 für handverlesene Projekte im Kampf gegen Antisemitismus ausgezahlt. Laut Landesrechnungshof war das Vorgehen „evident rechtswidrig“. Die Projekte seien weder ordnungsgemäß ausgewählt noch fachlich geprüft worden. Trotz erheblicher Bedenken aus der eigenen Verwaltung sollen die Mittel von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson freigegeben worden sein.
Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss sagten die deswegen zurückgetretene Kultursenatorin und ihr zuvor entlassener Staatssekretär Oliver Friederici aus. Prominente CDU-Abgeordnete hatten sie offenbar massiv unter Druck gesetzt, die Projekte zu fördern. Als Folge der Affäre blieben weitere Fördermillionen monatelang gesperrt. Gleichzeitig hat sich die Zahl antisemitischer Vorfälle in Berlin seit dem Hamas-Überfall auf Israel mehr als verdoppelt.
Moderation: Sascha Hingst | Erstsendung: 29.05.2026 (rbb)




























