kinokino: Hape Kerkeling und der Streit um die "Extrawurst"
vom 15.01.2026
Hier klicken um das Video abzuspielenDiese Woche in kinokino: Vereinsmeierei am Grill: Marcus H. Rosenmüllers Satire "Extrawurst" Der letzte Tagesordnungspunkt einer Vereinssitzung im Tennisclub: Der langjährige Vorsitzende Heribert (Hape Kerkeling) lässt über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Doch genügt einer? Ist es dem einzigen muslimischen Vereinsmitglied Erol (Fahri Yardim) zuzumuten, seine Würste auf einem Schweinefleischgrill zuzubereiten? An dieser "Extrawurst" entzündet sich ein Streit, in dem Atheisten und Gläubige, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. In der miefigen Atmosphäre eines typisch deutschen Vereins entfaltet sich ein temporeicher Schlagabtausch, der Debatten über Integration und politische Korrektheit spiegelt. mit "Extrawurst" bringt Regisseur Marcus H. Rosenmüller das gleichnamige Erfolgs-Theaterstück auf die Leinwand. "kinokino" sprach mit dem Regisseur sowie mit Hape Kerkeling, Fahri Yardim und Christoph Maria Herbst. IMAX: Comeback des Leinwandgiganten Bayern hat wieder ein IMAX-Kino. Im Dietrich-Theater in Neu-Ulm wurde der größte Saal für einen einstelligen Millionenbetrag radikal umgebaut, um Platz für eine über 200 Quadratmeter große Leinwand zu schaffen. Seitdem läuft "Avatar" in 3D, lizenziert vom kanadischen IMAX-Konzern, der vom neuen Boom der alten Größe profitiert. Zwar stellt IMAX weltweit nur rund ein Prozent aller Leinwände, kassiert in den USA derzeit aber einen hohen Anteil der Kinoeinnahmen, oft mehr als 20 Prozent ihres Einspiels im Großformat. Kein Wunder, dass Regisseure gezielt für das überlegene Bild- und Soundsystem drehen – allen voran Christopher Nolan, dessen vollständig mit IMAX-Kameras realisiertes Epos "Die Odyssee" 2026 startet. Ist das Kino der Zukunft also größer, lauter, teurer? Und müssen Häuser investieren, um mit Premium-Erlebnissen Publikum zurückzuholen? "kinokino" fragte nach bei den Betreibern in Neu-Ulm und bei Gästen, die für "Avatar" im IMAX rund 20 Euro zahlen. Psychothriller "The Housemaid – Wenn sie wüsste": Sydney Sweeney gefährlich nah am Abgrund Millie ist vorbestraft, braucht dringend Arbeit und findet sie als Hausmädchen bei einer wohlhabenden Familie. Ein Glücksfall – scheinbar. Denn schnell wird klar: In diesem Haus stimmt etwas nicht. Hausherrin Nina (Amanda Seyfried) wirkt zunehmend labil, der Ehemann überschreitet Grenzen, und die neue Angestellte gerät in ein Netz aus Macht, Begehren und Abhängigkeit. "The Housemaid – Wenn sie wüsste" adaptiert den Bestsellerstoff als straffen Psychothriller mit hohem Suspense-Faktor. In der Hauptrolle: Hollywoods derzeit wohl gefragteste Schauspielerin Sydney Sweeney. "Silent Friend": Erinnerungen eines Baumes Im Alten Botanischen Garten von Marburg wurzelt das Zentrum von Ildikó Enyedis poetischem Film, ein Ginkgobaum. Um ihn entfalten sich über mehr als ein Jahrhundert die Geschichten von Wissenschaftlern aus drei Generationen. Luna Wedler spielt Grete, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts als erste Frau zum Studium an der Universität zu
Sender:
BR
Sendedatum:
15.01.2026
Länge:
15 min
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