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Mein liebster Dokumentarfilm: Andres Veiel über SHOAH

vom 12.02.2026

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Claude Lanzmanns "Shoah" (1985) ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Für den neunstündigen Dokumentarfilm besuchte er die Tatorte der industriellen Massenvernichtung der europäischen Juden. Den dort gedrehten Bildern stellt er eindringliche Interviews mit Überlebenden, Zeugen und Tätern gegenüber. "Shoah" verzichtet auf Archivbilder - und wird gerade dadurch unerträglich nah. Regisseur Andres Veiel ("Black Box BRD", "Riefenstahl") spricht über die Wucht dieses Werks und ethische Fragen, die es stellt: Wie erzählt man das Unfassbare, ohne es zu bebildern? Veiel beschreibt "Shoah" als unverrückbaren Bezugspunkt der eigenen filmischen Arbeit, als Film, der Verantwortung verlangt: vom Publikum wie von denen, die dokumentieren. Ein Gespräch über Trauma und Erinnerung, über Zuhören als filmische Methode und über die Kraft des Dokumentarfilms, Geschichte in die Gegenwart zu holen. Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.
Sender:
SWR
Sendedatum:
12.02.2026
Länge:
8 min
Aufrufe:
0

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